Benjamin Herman Quartet
Fr 24. September 2010 | 21:00
Benjamin Herman Quartet
Benjamin Herman (London, 9 Mai 1968 geboren) ist bekannt als der am härtesten arbeitende, am besten angezogene und ausgefallenste Musiker in den Niederlanden. Dieser vielfach ausgezeichnete Alt-Saxophonist ist nicht nur das Gesicht von New Cool Collective, sondern hat sich auch mit seinem eigenen Oeuvre einen beachtlichen Namen gemacht. Doch zur Ruhe kommt er nicht: In seinem stillen Kämmerlein arbeitet er schon längst wieder an neuen Sounds. Benjamin schafft es, sämtliche Klischees über den Jazz zu beseitigen, indem er seit versucht, den Jazz wieder auf den Dancefloor zurückzubringen und Brücken zwischen Mainstream und Improvisations-Jazz, wie auch der Popszene Niederlands zu bauen. Benjamin Herman begann seine Karriere im Alter von 13 Jahren, als er sein erstes Soxophon zu seiner Bar Mitzvah geschenkt bekam. Im ersten Jahr trat er damit in der Club-Szene rund um seine Heimatstadt Amsterdam auf. Im Alter von 21 Jahren bekam er den kostbaren Wessel Ilcken Preis verliehen. Als Solo-Künstler hat Benjamin bereits 11 Alben veröffentlicht (21 insgesamt, wenn man seine „New Cool Collective“ und „Vandergrinten/ Herman Quartet“ Veröffentlichungen dazuzählt). Zwei von den Alben erhielten den Edison Award (der holländische Grammy). Für seinen „vielfältigen, energetischen, technisch exzellenten und wunderschönen Sound“ bekam Herman 2006 den Boy Edgar Award, den wichtigsten Jazz Award in den Niederlanden. Und als Herman vom Esquire Magazine zum „best dressed man of 2008“ nominiert wurde, trat er in der Nacht der Auszeichnungen zusammen mit seinem Zwillingsbruder gleichermaßen angezogen in Erscheinung, um mit seinem Erscheinungsbild ein Zeichen zu setzen und sich als Gesamtkonzept, einer Marke gleich, zu positionieren. 2008 veröffentlichte Herman Hypochristmastreefuzz (More Mengelberg). Indem er die Kompositionen von Misha Mengelberg, dem Vater der niederländischen Improvisationsszene) neu aufnahm, fand er eine neue Richtung für seinen Stil. Zusätzlich zu seiner Trio-Stammformation (zusammen mit dem Bass Veteranen Ernst Glerum und dem Schlagzeuger Joost Patocka von „Rita Reys“) so wirkten auf dem Album sowohl Ruben Hein (ein talentierter junger Jazzsänger), ein Kinderchor wie auch der niederländische Gitarren-Held Anton Goudsmith mit. Hypochristmastreefuzz ist ein zeitloses und ausgelassenes Album, auf dem Herman es geschafft hat, durch seine Interpretationen einen ganz eigenen Zugang zu den Kompositionen von Mengelberg zu finden. Besetzung: Benjamin Herman - alto sax Ernst Glerum - contrabass, philicorda Joost Patocka - drums Anton Goudsmit - guitar Mehr Infos unter: www.benjaminherman.nl www.myspace.com/benjaminhermanmusic www.doxrecords.com

Tickets im VVK:
Sitzplatz 14,00 € (Ermäßigt 12,00 €)
Stehplatz 12,00 € (Ermäßigt 10,00 €)

Tickets an der Abendkasse: Jeweils zzgl. 2 Euro