BIX TOP ACT: Pee Wee Ellis
Do 13. Dezember 2012 | 20:30
BIX TOP ACT: Pee Wee Ellis
Bereits mit 11 Jahren saß er für die Bands, die sein Stiefvater für ein Tanzlokal in Lubbock gebucht hatte, am Klavier. Wenige Jahre später hatte er Unterricht bei dem legendären Sonny Rollins, für den er eigens jeden Mittwoch nach New York flog. 1965 trat Pee Wee der James Brown Revue bei. Innerhalb von sechs Monaten war er Bandleader. Er war Co-Writer des ersten Hits des Godfather Of Soul And Funk: „Cold Sweat“ (1967). Es steht für das, was wir bis heute mit Funk verbinden und wurde gefolgt von 26 weiteren Stücken, darunter „Say It Loud, I´m Black and I´m Proud“,„Mother Popcorn“,„Lickin‘ Stick“ und „The Chicken“. Mit seinen Jazzeinflüssen war er in der Lage, R&B zu destillieren und komplexe, polyrhythmische Arrangements zu schreiben, die vielmehr einen Dialog mit Mr. Browns Gesang führten als lediglich im Hintergrund zu agieren. Pee Wee‘s Wirkung auf die Musik war riesig und beeinflusste George Clinton, Sly Stone und, vollkommen unerwartet, das 70er Jahre Werk von Miles Davis. Pee Wee sehnte sich danach, aus dem Schatten von James Brown hervor zu treten und verließ 1969 die Revue, um als Arrangeur und Musikdirektor von CTI Kudu Records, dem bekanntesten Jazzlabel der 70er Jahre, tätig zu sein. Er arbeitete mit CTI Künstlern wie Esther Phillips, George Benson, Hank Crawford, Johnny Hammond, Sonny Stitt und Brother Jack McDuff. Somit wurde Pee Wee eine feste Größe in den Notizbüchern erfolgreicher Produzenten. Rod Stewart und Chris Isaak bedienten sich seines warmen, groovenden Tons ebenso wie Tom Jones. Van Morrison beschäftigte den Südstaatler aus Florida immer wieder als Musical Director und Maceo Parker groovte mit ihm viele Jahre über die Bühnen der Welt. Seit den 90er Jahren konzentrierte sich Pee Wee, neben diversen Touren (unter anderem mit den kubanischen Legenden Cachaito Lopez and Miguel ‘Anga’ Diaz), vermehrt auf seine Soloprojekte. Die vielen Soloplatten, welche Pee Wee in dieser Zeit aufnahm, stellten - neben seinem immer noch einzigartigen Ton - seine stilistische Vielfalt unter Beweis: Vom Blues („Twelve and More Blues“), über Gospel („Ridin’ Mighty High“) bis hin zur Weltmusik (zu hören auf Oumou Sangare’s CD „Seya“). Letztlich kehrte er 2008 mit der Gründung des Projektes „Black Still Proud - An African Tribute to James Brown“ in Zusammenarbeit mit seinen langjährigen Bandkollegen Fred Wesley und Cheikh Lo wieder zu seinen Wurzeln zurück. Mit Gästen wie Vieux Farka Toure (Mali), Tony Allen (Nigeria/Europa) und Angelique Kidjo führte sie diese Show nach Groß Britannien, Europa und Nord Amerika, wo sie im Sommer und Herbst 2011 wieder gastieren. Am 08.04.2011 erschien Pee Wee’s aktuelles Album „Tenoration“, produziert mit Joachim Becker auf dem „Art Of Groove Label“. Es verkörpert einen dynamischen, vielseitigen Mix von Jazz und Funk, der wie immer Pee Wee‘s individuelle Handschrift trägt. „Tenoration“ besticht zudem durch sein lebhaftes, packendes Live-Feeling. ++++++++++++ Einige Stimmen aus der Presse: „Grandioses Wechselspiel zwischen Jazz und Funk.“ (Schwäbisches Tagblatt) +++ „Altmeister zeigt sich im Café Hahn von seinen beiden allerbesten Seiten. Er spielt funky Jazz und jazzy Funk und ist auch mit 72 Jahren noch einer der größten Meister, der diese Stile kongenial miteinander verbinden kann. Da gibt es kein Halten mehr. Ellis shoutet, rappt und animiert das Publikum zum Mitsingen.“ (Rhein Zeitung) ++++ „Funk und Jazz auf höchstem Niveau. (…) Die Besucher durften sich über einen Weltklassemusiker freuen.“ (Kölner Stadtanzeiger) ++++ „Pee Wee Ellis (…) zeigte als Musiker der alten Schule, wie man mit sparsamen Bewegungen dennoch für viel Dampf und ein lebhaftes Live-Feeling sorgen kann. „(Der Westen) +++ „Ein Konzert von Pee Wee Ellis ist wie eine Wellness-Kur für Menschen, die ihr musikalisches Immunsystem stärken wollen.“ (HNA Online) +++ „Pee Wee Ellis steht für knackigen Funk und emotionalen Jazz. Sein neuestes Album trägt den Untertitel „from jazz to funk an back“. Eine zündende Idee, die die schillernde Ausdrucksweise des 70-jährigen Tenoristen klar macht. Er verquickt diese beiden Stile manchmal nahtlos miteinander.“ (Jazzpodium) +++ „Seit den 90ern veröffentlicht Ellis Soloalben. Sein neues, Tenoration, trägt den aufschlussreichen Titel Into Funk, Back to Jazz – und führt es vor. (Jazzethik) ++++++++++++++++ Besetzung: Pee Wee Ellis - sax Guido May - drums Patrick Scales - bass Denny Ilett - guitar Peter Madsen - keys

Tickets im VVK:
Sitzplatz 32,00 € (Ermäßigt 28,00 €)
Stehplatz 26,00 € (Ermäßigt 22,00 €)

Tickets an der Abendkasse: Jeweils zzgl. 2 Euro