LIFT Stadtmagazin präsentiert: Contrastnacht - Studnitzky & ADHD
Mi 16. Januar 2013 | 20:30
LIFT Stadtmagazin präsentiert: Contrastnacht - Studnitzky & ADHD
Was hat psychedelisch schwermütige nordische Musik mit klangmalerischem Minimal Jazz aus Berlin zu tun, was vereint eine Afrofunk Big Band aus Reykjavik mit einer bezaubernden Singer- Songwriterin aus London? Die Gemeinsamkeit findet sich eben nicht in den gleichen musikalischen Schubladen, sondern genau dazwischen. Musik, zu kantig für Pop, zu emotional für Jazz, zu üppig für elektro, zu groovig für Avantgarde. Musik, neugierig, frei von Stilgrenzen, handgemacht, virtuos und selbstlos. Musik, die ihre Ausstrahlung aus der Authentizität, aus dem persönlichen Anliegen der Künstler bezieht. Das klingt so selbstverständlich, ist es aber nicht. Die Macher der CONTRASTNACHT sind seit Jahren weltweit im Musikgeschehen unterwegs und treffen immer wieder auf beseelte Bands, die nicht in die Raster des herkömmlichen Musikbetriebes passen. Diese Juwelen werden im Rahmen der regelmässig stattfindenden CONTRASTNACHT – Touren einem neugierigen und aufgeschlossenen Publikum vorgestellt. Nach dem großen Erfolg des Doppelkonzertes bei uns im April bieten uns ADHD und Studnitzky eine zweite "Contrastnacht", die es in sich hat: Zwei europäische Hauptstädte, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die beide vor Kreativität sprudeln. ADHD aus Reykjavik & STUDNITZKY aus Berlin, zwei Quartette, die einen ganz unterschiedlichen Ansatz verfolgen, und die als Schnittmenge eben diese Kreativität verbindet. Den Anfang machen ADHD aus Island und STUDNITZKY. +++++++++ +++++++++ STUDNITZKY - ist bekannt dafür mit seinem Trompetensound und seinen Songs Gefühle pur und trotzdem ohne Kitsch zu transportieren. Diese Gratwanderung der unaufgeregten Finesse beherrscht er wie wenige andere. Dieses eindrucksvoll emotionale Spiel hat ihn zu einem der international gefragtesten Jazzmusiker Deutschlands gemacht. MIt Jazzanova, Nils Landgrens Funk Unit, Mezzoforte und Wolfgang Haffner spielt er seit Jahren weltweite Touren und auf den grossen internationalen Festivals. Gerade wegen der Aufgeregtheit seines kosmopolitischen Lebens zwischen Flughafen, Hotel und Bühne ist es die Stille und die erhabene Schönheit der Natur, die STUDNITZKY am meisten inspiriert und die ihn immer wieder erdet und ihn selbstgewiss und konzentriert an seinem eigenen Klangkosmos arbeiten lässt. Das aktuelle Album "KY - Do Mar" ist in Portugal und Island entstanden. Stilistisch kann man diese absolut Roadmovie-taugliche Musik zwischen Miles Davis und Neil Young einordnen. ADHD: „ADHD macht entweder gar nichts oder zu viel“ so Oskar Gudjonsson zur Frage warum jetzt gleich zwei Alben veröffentlich werden. „Nach unserer ersten grösseren Auslandstour im Frühjahr 2012 hatten wir plötzlich so viel Material, dass es einfach unmöglich war alles in einem Album zu bändigen.“ ADHD steht in der Medizin für Hyperaktivitätsstörung. Der Bandname ist Programm. Vier je nach Laune völlig durchgeknallte oder abgrundtief depressive Isländer haben sich gefunden, weil sie sich finden mussten. Seit einigen Jahren bauen sie gemeinsam an ihrem Klanguniversum. In der legendär kreativen Musikszene Reykjaviks gelten die Brüder Óskar und Ómar Gudjonsson (Saxofon bzw. Gitarre), Davíð Þór Jónsson (Hammondorgel) und Magnús Trygvason Eliassen (Schlagzeug) schon lange als Helden zwischen Jazz und Indierock. Ihr Debutalbum "ADHD" wurde bei den Icelandic Music Awards in mehreren Kategorien ausgezeichnet und ihr 2012 erschienenes Album #2 wurde für den Nordic Music Prize nominiert. Wie viele Bands aus Island ist auch ADHD stilistisch mit dem herkömmlichen mitteleuropäischen Schubladensystem nicht zu beschreiben. Ihre melodische Musik vereint die dunkle Melancholie nordischer Winter mit der unerwarteten Expressivität der Reykjaviker Avantgarde-Szene. Es ist so etwas wie Jazz, weil instrumental improvisiert wird. Aber mit swingendem Mainstream hat ADHD bestimmt nichts am Bart. Der typisch isländische Weird-Folk-Einfluss ist schon optisch nicht zu leugnen. Auf ADHD 3 & 4 erweitert ADHD auch das Instrumentarium. Neben der Hammond Orgel spielt der geniale Davíð Þór Jónsson auch Flügel und tauscht immer mal wieder mit Ómar Gudjonsson die Instrumente. Óskar Gudjonsson spielt neben dem Tenorsaxophon auch Sopran- und Baritonsaxophon. ADHD 3 & 4 wird am 25.01.2013 auf dem Berliner Label CONTEMPLATE veröffentlich. --- Die BNN schreibt: „(…) sind derart crazy, funkt, cool, dass man laut hurra schreien möchte“ . „fegen expressiv und durchgeknallt durch ihre Songs und freuen sich dabei gemeinsam mit dem Publikum ein Loch in den Bauch. (…) es ist magisch und manisch zugleich.“ ++++++++ Line up STUDNITZKY Sebastian Studnitzky: trumpet / keys Andreas Hourdakis: guitar Paul Kleber: bass Tommy Baldu: drums +++++++++++ Line up ADHD Oskar Gudjonsson: saxophone David fiór Jónsson: hammond organ Ómar Gudjónsson: guitar Magnús Trygvason: drums Mehr Infos unter: www.contrastnacht.com

Tickets im VVK:
Sitzplatz 20,00 € (Ermäßigt 16,00 €)
Stehplatz 16,00 € (Ermäßigt 12,00 €)

Tickets an der Abendkasse: Jeweils zzgl. 2 Euro