BIX TOP ACT: SOMI
Fr 28. Juni 2013 | 21:30
BIX TOP ACT: SOMI
Vor einem Jahr entschied sich die erfolgreiche ostafrikanische Sängerin und Songwriterin SOMI dazu, nach Lagos (Nigeria) zu ziehen, auf der Suche nach neuen Inspirationen. Das Resultat: Ein besonderes Album, „The Lagos Music Salon“, das im Sommer 2013 veröffentlicht wird und auf dem neben SOMI Gastauftritte von Angelique Kidjo, Seun Kuti, Ambrose Akinmusire und Ibrahim Maalouf zu hören sind. Zusammengearbeitet hat sie für das Album mit dem brillanten, nigerianischen Producer Cobhams Asuquo wie auch mit dem vielseitig talentierten, amerikanischen Komponisten Keith Witty. SOMI hat mit ihrem neuen Werk ein Album geschaffen, welches von Lagos‘ pulsierendem Großstadtleben und gigantischem Geist profitiert – und welches die Welten des afrikanischen Jazz, Soul und Pop mit einer neu gefundenen Leichtigkeit und einer Stimme, die das Vogue Magazin als „Superb“ bezeichnet, kombiniert. Gebürtig in Illinois, als Tochter von Immigranten aus Ruanda und Uganda, so waren ihre afrikanischen Wurzeln und die des Jazz stets ausschlaggebend für die Entwicklung ihres Sounds. Oft wurde SOMI mit Größen wie Miriam Makeba und Sarah Vaughn verglichen – und so wuchs ihre Neugierde, wie es wohl sein würde, wenn sie zurück nach Afrika ziehen und wie der Kontinent ihre musikalische Perspektive und ihre lyrische Inspiration beeinflussen würde. Ihr neues Material strebt danach, romantische Diaspora-Vorstellungen zu überschreiten und stattdessen kulturelle Nuancen und gesellschaftliche Tatsachen zu beschreiben. In den letzten Jahren ist es SOMI tatsächlich gelungen, eben diese Nuancen zu finden und zu artikulieren – und kann diese Geschichten nun mit uns teilen. Die Songs des Albums, die hauptsächlich von ihrem Lagos-Travel-Tagebuch inspiriert sind, reflektieren die musikalische Konversation, die SOMI mit der Stadt betreibt – indem sie sowohl die gewöhnlichen Momente als auch die tiefgründigen Erfahrungen des Lebens in Lagos beschreiben. „The Lagos Music Salon“ ist das schon lange und heiß erwartete Nachfolgealbum der „kleineren Schwester“ – des Studioalbums „If The Rain Comes First“ – eine erstaunliche Sammlung an erzählerischen Eigenkompositionen, die auch gleich auf Platz 2 der Billboard World Charts landete und Musiker wie den legendären Hugh Masekela featured, und über die der Boston Globe schreibt: “… glistens with the sheen of an almost impossibly perfect cosmopolitanism." Ihre künstlerische Entwicklung ist wohl unumstritten – nicht zuletzt, da sie ihre Songs in Englisch, Yoruba und nigerianischem Pidgin singt. Die JazzTimes beschreibt ihre Auftritte als “the earthy gutsiness of Nina Simone blended with the vocal beauty of Dianne Reeves,” wohingegen das Billboard Magazine schreibt: “all elegance and awe…utterly captivating.” Als SOMI’s Karriere so richtig losging, wurden einige auf ihr Talent aufmerksam und es ergaben sich Kollaborationen wie auch gemeinsame Live-Performances mit Künstlern wie bspw. Bobby McFerrin, Baaba Maal, John Legend, Cassandra Wilson, Mos Def, Paul Simon, Idan Raichel, Jennifer Hudson, und einigen mehr. Erst kürzlich hat SOMI ihr erstes Live-Album veröffentlicht (aufgenommen im legendären Jazz Standard in New York City), nachdem sie mit ihrer Bands bereits auf internationalen Venues und Festivals gespielt hat – wie bspw. beim Monterrey Jazz Festival, bei der Veranstaltung „Jazz at Lincoln Center“, beim Central Park Summerstage und bei so einigen internationalen Highlights mehr… 2012 erhielt SOMI den Jazz Exchange Composers’ Grant von der Doris Duke Foundation French-American wie auch den Mid-Atlantic Arts Foundation’s USArtists International Grant. 2011 wurde sie zum 2011 TED Global Fellow benannt, hielt die Antrittsrede für die Association of Performing Arts Presenters Fellow und gründete New Africa Live, eine Non-Profit-Organisation, die sich darum kümmert, die besten, zeitgenössischen und afrikanischen Künstler in den Bereichen Performance, Visual und Literatur zu fördern. Videos unter: http://www.youtube.com/watch?v=EUIIVmhK1ps Besetzung: - Somi, voice - David Laurent, bass - Benedikt Moser , Piano - Martin Grünenwald , drums

Tickets im VVK:
Sitzplatz 18,00 € (Ermäßigt 14,00 €)
Stehplatz 14,00 € (Ermäßigt 10,00 €)

Tickets an der Abendkasse: Jeweils zzgl. 2 Euro