Caroll Vanwelden - Shakespeare Sonnets -Karten an der Abendkasse
Fr 31. Januar 2014 | 21:00
Caroll Vanwelden - Shakespeare Sonnets -Karten an der Abendkasse
Aus Belgien kommt nicht nur köstliche Schokolade. Die charismatische Sängerin und Pianistin Caroll Vanwelden wagt sich mit ihren kongenialen Musikern - Mini Schulz, Thomas Siffling und Rodrigo Villalon - selbstbewusst und souverän auf ein neues Terrain. Sie kleidet Shakespeare-Sonette mit ihren eigenen Kompositionen in ein so noch nie gehörtes jazzig-akustisches Gewand von großer Emotionalität und Frische. Das Maß an Intensität, das hier aufgebaut wird, ist außerordentlich und verleiht den Worten Shakespeares eine neue Dimension. Caroll Vanweldens Stimme strahlt dabei Sicherheit und Wohlgefühl aus, gepaart mit der hohen Kunst, wie von selbst die richtige Stimmung und Spannung zu erzeugen. Die Künstlerin findet für jede der von ihr gewählten Sonette eine ganz eigene Präsentationsform: Mal druckvoll, nahezu getrieben, mal relaxed und sanft, dann wieder robust und kräftig oder verspielt. Es braucht nur die ersten Töne von Caroll Vanweldens Album Sings Shakespeare Sonnets, um zu wissen: dies ist eine Aufnahme der besonderen Art. Die Instrumentalarbeit ist erstklassig, Produktion und Klang transparent. Das Maß an Intensität, das hier aufgebaut wird, ist außerordentlich - und Shakespeares Texte, wie beispielsweise das als Sweet Love umgesetzte Sonnet 56, rücken ihn unversehens in die Nähe der großen Jazzlibrettisten. Besetzung: Caroll Vanwelden (voc) Mini Schulz (b) Thomas Siffling (tp) Rodrigo Villalon (perc, dr) +++ Mehr Infos unter: http://www.carollvanwelden.be/ +++ Den Kritiken der Fachpresse zu entnehmen, gelang es Caroll Vanwelden, sich mit ihrer CD "Caroll Vanwelden Sings Shakespeare Sonetts" auf Anhieb als eine der bedeutendsten Gesangartisten zu positionieren. Der NDR sprach von einer „Poesie der Schönheit“, ferner: „Sie setzt Shakespeares Rhythmen kongenial um, mit minimalistischen Wiederholungen und zuweilen auch mit komplizierten Taktwechseln. Dabei gleiten die Sonett-Songs in einem fast hypnotischen Fluss dahin.“ (NDR 2012/ 10/ 22) + Die Financial Times Deutschland benutzte mehr als ein Dutzend lobende Attribute, um die Besonderheit Caroll Vanwelden zu beschreiben: “William Shakespeare machte auch Jazz – das hat bisher nur keiner gemerkt! Was die belgische Sängerin und Pianistin mit ihren drei Mitmusikern präsentiert, klingt so atemberaubend, so selbstverständlich und frisch, dass an dieser überraschenden These überhaupt keine Zweifel aufkommen können. Prickelnd klingt das vom ersten Ton an, die Instrumentierung der 16 Sonette ist sensibel ausgewählt, Vanweldens Stimmführung zudem von lässiger Eleganz und Intensität.” + Schwungvoll, zupackend, optimistisch und fröhlich, zart irisierend oder träumerisch leicht: Die mit Noten verstärkten Shakespeareschen Worte eröffnen die Welt des Dramatikers neu – ergänzt um aktuelle Klangfarben und Musikstile. Ein packendes Erlebnis mit faszinierenden Wandlungen – einfach begeisternd! (Financial Times Deutschland, 2012/ 10/ 21) + Vom Stereo Magazin war schlicht zu lesen: “…Hier handelt es sich um ein Album, welches das Zeug hat, zur CD des Jahres gewählt zu werden.“Dabei hat Caroll Vanwelden nicht etwa zu wenig Ehrfurcht vor dem berühmtesten und einflussreichsten Dichter aller Zeiten, den Goethe zum Stern der höchsten Höhe erhob. Der Klang einiger Sonetten Shakespeares, also deren Seele und wovon ursprünglich ihre Bezeichnung stammt, faszinierten Caroll schon seit ihrer Jugend. Jahrelang reiften Worte zu Melodien in ihrem Kopf heran, nachdem sie sich vor längerer Zeit für ein nichtrealisiertes Projekt intensiv mit einigen Sonetten beschäftigt hatte. Es bedurfte dann zwei Jahre intensiver Arbeit, bis die 16 Sonette zu dieser wunderbaren CD-Sammlung geworden sind.” + „Und so erlebt der, der vielleicht ein wenig Angst vor komplexer Barockdichtung hat, mit der CD eine faustdicke Überraschung: Die Texte klingen leicht und lässig, was natürlich an Vanweldens Stimme liegt, die mit den Vorlagen flirtet, aber auch schneidende Schärfe und einen eisigen Ton einbringen kann, wenn’s drauf ankommt.“ (Jazzthing, 2012/ 10/ 25)

Tickets im VVK:
Sitzplatz 22,00 € (Ermäßigt 18,00 €)
Stehplatz 16,00 € (Ermäßigt 12,00 €)

Tickets an der Abendkasse: Jeweils zzgl. 2 Euro