NINA ATTAL VERSO - Tickets an der Abendkasse
Do 2. Juni 2016 | 20:30
NINA ATTAL VERSO - Tickets an der Abendkasse

Mit mehr als 300 Konzerten und der unbedarften „Frechheit“ ihrer 24 Jahre überwindet die Pariserin Nina Attal alle Grenzen. An diesem Abend kommt Nina im Trio und mit neuen Songs auf die BIX-Bühne!

Das Ausnahmetalent galt bereits im Alter von nur 16 Jahren als eine der vielversprechendsten Stimmen des französischen Blues und ist heute ein funkelnder Stern am Soul Himmel. Ihr zweites Album „Wha“ (VÖ 2014, SKIP Records), produziert in New York von Philippe Devin und Jerry Barnes, bietet einen kraftvollen Mix aus B.B. King-, Stevie Wonder-, Albert King- und Chaka Khan-Einflüssen, gebettet in geschmackvollen Rhodes-Sounds, stylischen Gitarren- und schäumende Bläser-Riffs.

Beim ersten Hören klingt Nina Attal wie eine üppige Blues-Diva aus Memphis oder dem Mississippi-Delta, doch dieser Eindruck könnte unzutreffender nicht sein. Die Kraft ihrer Stimme hat nichts mit ihrem Alter oder Statur zu tun. Die lebhafte, zierliche Pariserin zelebriert ihren Blues in überragendem Rhythmus. Was wie ein Klischee klingt, ist bei Nina die Wahrheit, bestätigt vom Tattoo auf ihrem rechten Arm. Dort steht in großen Buchstaben: „GROOVE“.  

Als geborene Künstlerin begann sie im zarten Alter von sieben Jahren mit dem Singen. Fünf Jahre später, nach einer verlorenen Auseinandersetzung mit dem Klavier, nahm sie das erste Mal eine Gitarre in die Hand. Die Anerkennung der Clubs ihres Viertels, in dem sie damals lebte, ließ nicht lange auf sich warten. Noch während sie die Schule besuchte, entwickelte sie mit Hilfe befreundeter Musiker ihren eigenen Gesangsstil. Mit dabei war damals schon Philippe Devin, der bis heute all ihre Songs mitgeschrieben hat. Mit dem Segen ihrer Eltern beschloss sie, professionelle Sängerin zu werden und alles andere hinter sich zu lassen – sie hat es nicht bereut.

Nina war grade 17 Jahre alt, als sie mit fünf Preisen vom angesehenen „Blues sur Seine Festival“ zurück kam. Ein paar Monate später nahm sie ihre erste EP mit dem Namen „Urgency“ auf. Kurze Zeit danach erhielt sie eine Einladung, beim prestigeträchtigen  „Montreal Jazz Festival“ aufzutreten.

Mit 19, im Sog der Veröffentlichung ihres ersten, selbstproduzierten Albums „Yellow 6/17“, eroberte sie das Publikum im Sturm, als sie in Naguis Fernsehshow „Taratata“ auftrat. Der Erfolg für die inzwischen erfahrene Performerin stellte sich sofort ein und ihre Musik zeigte bereits Einflüsse von Funk und Soul.

Die unumstrittene Königin des französischen Rhythm & Blues hatte entschieden, sich mit explosiven Shows in besonderer Abendgarderobe einen Namen zu machen, genau wie ihre Idole Stevie Wonder, Michael Jackson und Lenny Kravitz. Mit einem vollen Sortiment Bläser laut und hart zu spielen, bot eine Selbstverständlichkeit, um die Leute zum Tanzen zu bringen. Mit ihrem kompromisslosen musikalischen Konzept tourte sie durch Europa und eröffnete dabei Shows für Jamie Cullum, Robben Ford, Avishai Cohen, Charlie Winston und den französischen Popstar ZAZ, die auf Ninas Unterstützung bei ihrer Deutschland-Tournee bestanden hatte.

Durch die zufällige Begegnung mit Jerry Barnes auf dem „Sète Festival“ im Sommer 2013 nahm Ninas Karriere eine neue Wendung. Sie eröffnete gerade die Show von Chic, getragen vom Erfolg von „Get Lucky“, als Nile Rodgers‘ herausragender Bassist, der mit allen Größen der Black Music von Diana Ross bis Stevie Wonder gearbeitet hatte, auf sie aufmerksam wurde. Frech wie nie besuchte Nina also Jerry in seiner Garderobe und übergab ihm die Demos ihres neuen Albums. Wenig überraschend wurde sie ein paar Wochen später von Barnes eingeladen, nach New York zu kommen, um mit ihm und Ninas Kollegen und Produzenten Philippe Devin Songs zu schreiben. „Ain’t Gone” und “Baby” überzeugten Barnes davon, noch einen Schritt weiterzugehen und ihr neues Album mitzuproduzieren. Dazu lud er die Crème de la Crème seiner Studio-Crew ein: Drummer Steve Jordan (Eric Clapton), Percussionist Bashiri Johnson (Michael Jackson) und Jerry selbst am Bass. Sprachlos angesichts dieses Vorschlags, so sollte das nicht die letzte Überraschung für Nina sein: Ihr neuer Produzent schlug vor, dass sie noch einmal nach N.Y.C. kommen solle, um in den legendären Avatar Studios aufzunehmen, die einst die Heimat von Paul McCartney, Stevie Wonder und Chaka Khan gewesen waren.

Hier entstand, was Nina als ihr erstes „richtiges“ Album bezeichnet: „Wha“ – benannt nach dem berühmten Greenwich Village Café, in dem Bruce Springsteen, Kool & The Gang und Jimi Hendrix einst an ihrer Musik feilten. Ein respektvolles Zeichen, wie stolz sie war, in New York zu sein, ganz nah am Herzen der Musik, die sie so liebt.

Die Kompositionen auf „Wha“ überzeugen mit coolen Grooves, süßen Rhodes-Sounds, peitschenden Basslinien, eingängigen Riffs und erhebenden Bläsern. Eine ideale Mischung, die Ninas großartigen Gesang noch hervorhebt, fernab von gängigen Blues-Diva-Klischees.

In kleiner, auserlesener Besetzung  gibt es Nina an diesem Donnerstagabend live im BIX zu erleben.

 

Besetzung:
Nina Attal (guit, voc); Nicolas Mary (p); Edouard Coquard (dr)

 

Mehr Infos unter: http://www.ninaattal.com/

 

Nina Attal on Youtube:

https://www.youtube.com/watch?v=9LgaIOyOmfQ
https://www.youtube.com/watch?v=Na3vKyohMtw

 

Fotocredit: Benoit Bepopix



Tickets im VVK:
Sitzplatz 22,00 € (Ermäßigt 18,00 €)
Stehplatz 16,00 € (Ermäßigt 12,00 €)

Tickets an der Abendkasse: Jeweils zzgl. 2 Euro