IG Jazz presents: Jazz à la flute present “Mrs Bo's cookbook”
Di 15. Mai 2018 | 20:30
IG Jazz presents: Jazz à la flute present “Mrs Bo's cookbook”

Vier Jazzmusiker bilden bei Jazz à la flute present „Mrs Bo's cookbook“ eine sehr außergewöhnliche Band, denn die Hammond Orgel ist in der Klangkombination mit Querflöte weltweit mehr als selten zu hören! Hinzu gesellen sich sowohl Gitarre als auch Schlagzeug und lassen bei den Eigenkompositionen, Swing-, Funk-, Blues- und Latinstücken den Sound der 50er bis 70er wieder aufleben. Isabelle Bodenseh (Querflöten) bringt, geprägt durch ihre zunächst klassische Ausbildung an der Musikhochschule Frankfurt und ihre darauffolgenden kontrastreichen Studien in Cuba (DAAD-Stipendium für afrocubanische Musik) und USA (Jazz an der University of California Irvine), viele bereichernde Elemente aus der caribischen Musik, aus Jazz, Crossover, Rock und Klassik mit. Die überblasene Querflöte in der Tradition von Kirk Rahsaan und Ian Anderson bringt zudem zusätzliche Energie, Blues und Power in das Spiel. Natürlich prägen auch die Jazzflötisten Herbie Mann, Frank Wess und Hubert Laws den Sound der Band. „The beast“ and the „the beauty“ in Form von Hammond Orgel (Thomas Bauser) und Flöte ergeben zusammen mit der virtuosen Gitarre Lorenzo Petrocca´s ( über 80 CD Aufnahmen) eine explosive Mischung, die durch das expressive Schlagzeug Hermann Kock´s noch angeheizt wird. Die drei ausgezeichneten Musiker bilden das perfekte Klang- und Grooveteam um Isabelle Bodenseh und bescheren dem eher jazzuntypischen Instrument Querflöte neue spannende Möglichkeiten der Entfaltung.

 

Isabelle Bodenseh

Isabelle Bodenseh, geb. am 22.11. 1969, begann als Tochter eines Tanzmusikers im Alter von 4 Jahren ihre musikalische Ausbildung mit den Instrumenten Blckflöte, dann Klavier und Querflöte. Schon als Jugendliche spielte sie im Landesjugendorchester und gewann Preise bei "Jugend musiziert". Bereits in den ersten Jahren ihres Studiums an der Musikhochschule in Frankfurt, zunächst KA, dann Schulmusik, entdeckte sie neben der klassischen Musik die Improvisation und nahm von da an intensiven Unterricht in den Bereichen Jazzimprovisation und Arrangement bei Prof. Karl Berger und Prof. Michael Sagmeister (Jazzgitarre).

Im Jahr 1994 studierte sie für die Dauer von 6 Monaten in Los Angeles an der Universitiy of Irvine Jazzquerflöte bei James Newton und kam in Kalifornien in Kontakt mit der cubanischen Musik. Prompt folgte ein zweiwöchiger Musikworkshop in Havanna und nach Abschluß des Studiums in Frankfurt- gepackt von der afrocubanischen Musikkultur- ein einjähriger Studienaufenthalt mit Hilfe eines DAAD-Stipendiums. In Cuba erhielt sie Unterrricht in Latinjazzflöte, Charangaflöte (traditionell), Arrangement, Komposition und Percussion bei sehr renomierten Musikern. Zudem konnte sie dort mit zahlreichen Salsa- und Charangaformationen auftreten und auf Tournee gehen. Seit vielen Jahren spielt sie als Flötistin in stilistisch sehr unterschiedlichen Projekten mit u.a. im Bereich Flamenco, Salsa, Jazz, Rock, Worldmusic und in Grenzgebieten twischen E- und U-Musik. Sie spielt(e) u.a. bei den Formationen "Chantal", "La Serena", "Sonaché", "Partyzone", "Saitensprünge", "Os patetas", "Patrick Steinbach","The Wonderfrolleins", im Duo mit Tomasz Trzcinski, etc. Ferner wirkte sie als Studiomisikerin bei vieen CD-Produktionen mit, u.a. Playalongs für den Schottverlag und artist ahead.

Seit dem Jahr 2000 hat sie einen Lehrauftrag für Improvisation, Arrangement und Bandleitung an der Hochschule für Musik in Ffm. An der Musikhochschule Mainz unterrichtete sie von 2008 bis 2010 Jazzquerflöte und Ensembleleitung

 

 

Lorenzo Petrocca

Im süditalienischen Crotone 1964 geboren, ist Lorenzo Petrocca ein Musterbeispiel für gelungene Integration. Er war fünfzehn Jahre alt, als seine Familie ins Schwäbische übersiedelte und schon zwei Jahre später wurde er württembergischer Jugendmeister im Boxen. Neben dem Sport ammte aber sein Interesse für die Musik auf und bald schon spielte er mit seiner ersten E-Gitarre in italienischen Tanzbands mit. Er war gerade 20, da war er in Soul- und Funkbands gemeinsam mit US-Soldaten dabei und mit 25 entdeckte er den Jazz. Seither, sein halbes Leben, hat sich Lorenzo Petrocca der swingen- den Jazzmusik verschrieben.

1995 entstand sein Debütalbum Insieme, an dem der Harmonikaspieler Bruno De Filippi mitwirkte. Petrocca erhielt im April 2001 nach einwöchiger Tour durch Louisiana die Ehrenbürgerschaft der Stadt New Orleans. 2011 wurde sein Album My Music, auf dem ausschließlich Eigenkompositionen zu hören sind, mit dem Preis „Archtop-Germany CD des Jahres 2011“ ausgezeichnet.

Heute ist Lorenzo deutschlandweit, in seinem Heimatland Italien und in vielen weiteren europäischen Ländern mit seinem Lorenzo Petrocca Organ Trio und seinem Quartett zu hören. Als gefragter Sideman spielt er beispielsweise im Projekt „Round about Italy“, einer Band mit William Lecomte am Piano, Sal la Rocca am Kontrabass und Antoine Fillon an den Drums, die sich den italienischen Standards ver- schrieben hat.

Weiterhin arbeitet er mit Fauzia Maria Begs „Fancy Miss Nancy“, der Ulla Haesen Band, dem Anne Czichowsky Trio, Barbara Bürkles „Swingin‘ Woods“, der We remember Charles Swing Band und nicht zuletzt mit den „Olymp ALL STARS“.

Lorenzo Petrocca spielte in:
Italien, der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Österreich, Kroatien, Slowenien, Polen, Russland, England, Irland, Schottland, Nord Irland, Estland, Finnland, Norwegen, Dänemark, Litauen, Schweden, Mosambique, Südafrika, Zimbabwe, Indien und den USA.

 

Thomas Bauser

Thomas Bauser hat sich während der letzten Jahre als Jazz Organist vorwiegend in der deutschen und schweizerischen Jazzszene etabliert. Seine Begeisterung für den Sound der legendären Hammond B3 lässt ihn auf diesem Instrument einen individuellen Stil entwickeln der stark von zeitgemäßen Organisten wie Larry Goldings, Dan Wall oder Sam Yahel beeinflusst ist. Dabei setzt er Tasten wie Basspedale gleichermassen in der für die Hammond Orgel typischen Art und Weise ein.
Er spielt seit vielen Jahren in Clubs und auf Festivals vorwiegend in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Konzertreisen und Festivalauftritte führten ihn darüber hinaus nach Frankreich, Italien, Spanien, Bulgarien, China, USA und Brasilien. Neben seinen festen Formationen ( siehe Projekte ) spielte er mit internationalen Musikern wie Alex Sipiagin, John Swana, Lousiana Red, Gary Barone, David Friesen, Peter O´Mara, Jason Marshall, Bert Joris, Tino Gonzales, Matthias Bergmann, Axel Fischbacher, Annie Whitehead, Cecile Verny, toktoktok uvm. In seiner Wahlheimat Freiburg im Breisgau initiierte er die Reihe "Hammond Jazz Night" bei der er regelmäßig Gastsolisten der nationalen und internationalen Jazzszene begleitet (www.hammondjazznight.de). Seit 2013 hat er einen Lehrauftrag für Jazzklavier an der Musikhochschule Freiburg.

 

 

Lars Binder

Lars Binder (Schlagzeug, Percussion) studierte Jazz und Popularmusik sowie Orchestermusik in Deutschland und den USA und arbeitet als Schlagzeuger und Schlagzeug-Lehrer. Neben der eigenen Band "Jazz-Syndrom" spielt er mit dem "Cecile Verny Quartet" und "L 14,16" (zeitgenössischer Jazz). Neben dem Lehrauftrag für Rock/Pop/Jazz-Schlagzeug an der Berufsfachschule für Musik ist er Dozent an der Musikhochschule Augsburg und unterrichtet an der Jugendmusikschule Ludwigsburg. Tourneen führten ihn in die USA, nach Frankreich, Belgien, Ungarn, den Nahen und Mittleren Osten und nach Afrika. Beide CDs der Gruppe "L 14,16"  wurden mit dem Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet, 2010 erschien die CD "my personal songbook".

 

Besetzung: Isabelle Bodenseh(fl); Lorenzo Petrocca(git); Thomas Bauser(org);Lars Binder(dr,perc)

 

Mehr Infos unter: https://www.isabellebodenseh.de



Tickets im VVK:
Sitzplatz 14,00 € (Ermäßigt 12,00 €)
Stehplatz 10,00 € (Ermäßigt 8,00 €)

Tickets an der Abendkasse: Jeweils zzgl. 2 Euro