KRISTJAN RANDALU TRIO – “ABSENCE”
Fr 27. April 2018 | 21:00
KRISTJAN RANDALU TRIO – “ABSENCE”

Randalu und Ounaskari trafen 2014 das erste Mal in den historischen Räumen der Rainbow Studios in Oslo aufeinander. Der Norwegische Saxofonist Trygve Seim hatte gerade ein neues Quartett zusammengestellt und die Studio-Sessions zeigten schnell ein gemeinsames, intuitiv-musikalisches Verständnis auf.

Mit Ben Monder zusammen hatte Randalu zwei Jahre zuvor das Duo-Album “Equilibrium” veröffentlicht – nachdem die beiden bereits zu zweit eine Reihe von Konzerten gegeben hatten.

Die Initiative, diese Duo-Kollaboration auszuweiten und ein Trio daraus zu formen, kam vom Produzenten Manfred Eicher, der die Gruppe dazu brachte, im Juli 2017 das Album “Absence” in Frankreich aufzunehmen (das Trio-Album wird im April 2018 bei ECM veröffentlicht).

„Die Ästhetik des Sounds, das ist, was wir gemeinsam haben”, sagt Randalu. “Die resultierende Musik ist sehr kontrastreich, während mein vorheriges Material sehr fordernd und präzise war. Zur gleichen Zeit sind Monder und Ounaskari es beide gewohnt, in Konstellationen zu arbeiten, die viel Raum für Improvisationen lassen. Ihre Möglichkeit, komplett unterschiedliche Kontexte musikalisch zu stützen, ohne dabei die einzigartige Handschrift eines jeden Musikers zu verlieren, macht das Trio so stark und kreativ inspirierend.”

 

Besetzung: Kristjan Randalu (Estonia) – piano; Ben Monder (USA) – guitar; Markku Ounaskari (Finland) – drums

 

Mehr Infos unter:

http://www.randalu.com/
http://www.benmonder.com/

 

Die Musiker:

 

Kristjan Randalu ist einer der erstaunlichsten Pianisten seiner Generation, der als Solist, Begleitmusiker und Arrangeur gefragt und dessen Musik von “JazzTimes” als “unbeschreibliche, exotische Landschaft” beschrieben wird. 1978 in Estland geboren, zog er als Kind mit seinen Eltern nach Deutschland, wo er in Karlsruhe und Stuttgart und später dann London, Los Angeles und Manhattan studierte

Zu seinen musikalischen Partnern gehören Eivind Aarset, Mark Guiliana, Ari Hoenig, Nguyên Lê, Dave Liebman, Marilyn Mazur, Ben Monder, Nils Petter Molvaer, Trygve Seim und Dhafer Youssef. Randalu hat als Solist mit dem London Symphony Orchestra gespielt, mit dem Stuttgarter Kammerorchester, mit dem Neuen Kammerorchester Berlin und dem Tallin Chamber Orchestra. In der Carnegie Hall, im Lincoln Center, im Berliner Konzerthaus, bei Festivals in London, Paris, Oslo und Istanbul sowie auf nahezu allen Kontinenten ist er aufgetreten.  Seine vielen Auszeichnungen umfassen den Landesjazzpreis Baden-Württemberg 2007, den Elion Jazz Award Estland (2011), die Grammy Nominierung 2006 sowie die Estonian Music Awards, die eines seiner Werke zum “Jazz Album of the Year 2012” wählten. 2014 erhielt Randalu den Annual Music Award der Kulturstiftung Estlands.

 

Als Musiker, der seit bereits 30 Jahren im New Yorker Umfeld agiert, hat Gitarrist Ben Monder mit einer breiten Auswahl an Künstlern zusammengearbeitet – mit Musikern wie Marc Johnson, Lee Konitz, George Garzone, Paul Motian, Guillermo Klein und Maria Schneider.

Er hat Workshops auf der ganzen Welt geleitet und an der Fakultät des New England Conservatory von 2002-2005 gearbeitet. Er wurde zudem mit dem Doris Duke Artist Award (2014) ausgezeichnet. Zudem hat Ben seine eigene, internationale Musikkarriere mit seinem Quartett, seinem Trio und mit laufenden Duo-Projekten, wie z.B. dem Sänger Theo Bleckmann, vorangetrieben. Als Sideman ist er auf über 130 CDs zu hören – und auf 5 Alben als Bandleader.

 

Der Schlagzeuger Markku Ounaskari hat mit den großen Figuren des finnischen Jazz sowie mit internationalen Projekten und Bands zusammengearbeitet. So wurde er zu einem der bekanntesten Jazzmusiker Finnlands.  

Er arbeitet regelmäßig mit Arve Henriksen, Anders Jormin, Nils Petter Molvaer, Trygve Seim und Markus Stockhausen zusammen – und seine Performances zusammen mit Ray Anderson, Lars Danielsson, Marc Ducret, Tim Hagans, Lee Konitz, Sinikka Langeland, Nguyên Lê, Rick Margitza, Ron McClure, Kenny Wheeler und Tomasz Stanko bleiben dem Publikum, seinen Kollegen und Kritilern unvergessen.

 

Fotocredits: Gildas Boclé



Tickets im VVK:
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