jazzopen 2018: David Helbocks "Random/ Control"
Mo 16. Juli 2018 | 21:00
jazzopen 2018: David Helbocks "Random/ Control"

Am 16. Juli steht der österreichische Jazzpianist David Helbock mit seinem Projekt Random/Control auf der Bühne im BIX. Die dreiköpfige Band bedient zu dritt knapp 30 Instrumente. So spielt Johannes Bär alle Blechblasinstrumente von Trompete über Alphorn bis hin zur Tuba und Andreas Broger ist ein ähnlicher Multiinstrumentalist auf Holzblasinstrumenten von der Flöte über Saxophone bis hin zu Klarinetten.

Beide Musiker haben die letzten Jahre mit der Pop/Jazz/Volksmusikgruppe HMBC unzählige Konzerte gespielt und die Popcharts gestürmt, um jetzt wieder die Zusammenarbeit mit David Helbock, der für seine letzte Trio CD „Into the Mystic“ für den Echo Jazz nominiert wurde, zu intensivieren.

David Helbock steuert mit seinem kreativen Klavier- und "Insidepiano-Spiel", vielen Perkussionsinstrumenten und Elektronik, Melodika, Toypiano und anderen „Spielzeugen“ viele weitere, interessante Klangmöglichkeiten bei.

Für das neue Programm hat sich David Helbock nun bei seinen Lieblings-Jazzpianisten bedient und jeweils deren bekanntestes Stück arrangiert. So erklingen zum Beispiel Spain (Chick Corea), Mercy, Mercy, Mercy (Joe Zawinul), My Song (Keith Jarrett), In A Sentimental Mood (Duke Ellington) und viele andere Klassiker in einem ganz neuen Gewand.

Random/Control – diese Band steht für freies Spiel und kontrollierte Kompositionen, wunderschöne Balladen und dichte, verspielte Musik.

 

Line-Up: David Helbock (p); Johannes Bär (tp, tb, tmb); Andreas Broger (fl, sax, cl)

 

Mehr Infos unter:

http://www.davidhelbock.com/

www.jazzopen.com

 

David Helbock:

Zweimaliger Preisträger des Publikumspreis beim weltweit größten Jazz-Piano-Solo-Wettbewerb des Jazzfestivals Montreux, begeisterte Kritiken für seine CDs und Erhalt des wichtigsten Förderpreises des Bundes Österreich 2011, der "Outstanding Artist Award" – man kann mit Fug und Recht behaupten: der aus dem kleinen österreichischen Dorf Koblach stammende Pianist David Helbock ist zweifellos am internationalen Parkett angekommen.

Helbock ist aber nicht nur ein hervorragender Pianist, sondern auch ein eigenwilliger Denker, der in seine Projekte nicht nur außerordentliche Fingerfertigkeit, sondern auch jede Menge Hirnschmalz investiert.

David Helbock, am 28. Januar 1984 geboren, begann im Alter von sechs Jahren Klavier zu spielen. Er studierte am Konservatorium Feldkirch bei Prof. Ferenc Bognar Klavier, wo er 2005 sein klassisches Konzertfach-Diplom mit Auszeichnung abschloss und seit 2000 zusätzlich Unterricht beim New Yorker Jazzpianisten Peter Madsen nahm, der sein Lehrer, Mentor und Freund wurde.

David Helbock spielte Konzerttourneen und Aufnahmen in Ländern wie den USA, Australien, Mexiko, Russland, Kasachstan, Kirgisistan, China, Mongolei, Korea, Philippinen, Indonesien, Malaysia, Indien, Südafrika, Äthiopien, Kenia, Senegal, Marokko, Tunesien, Iran, Brasilien, Argentinien, Chile und natürlich in Europa.

David Helbock ist seit Beginn seiner Musikerlaufbahn außerdem als Komponist aktiv. Zu seinen Werken zählt ein großes „Jahreskompositionsprojekt“, für das er ein Jahr lang jeden Tag ein neues Stück geschrieben hat (Anfang 2010 ist das "Personal Realbook" mit über 600 Seiten Musik erschienen).

 

Fotocredit: Hansjörg Helbock



Tickets im VVK unter: www.jazzopen.com/tickets