David Friesen Trio
Mi 20. März 2019 | 20:30
David Friesen Trio

„Über David Friesen sagt man, dass er für die Kunst des Bassspielens das ist, was Pythagoras für die Dreiecke war.“ - Patrick Hinely/ Jazz Times

 

David Friesen (Hemage Bass & Klavier)

David Friesen hat über 78 CDs als Leader/ Co-Leader aufgenommen und trat als Sideman oder Gast-Künstler auf mehr als 100 Aufnahmen auf. Er hat mit vielen der großen Namen und Legenden des Jazz gespielt, darunter Stan Getz, Dexter Gordon, Joe Henderson, Sam Rivers und viele andere. Er konzertiert als Solist (Friesen ist einer der wenigen Bassisten der Welt, die ein Solokonzert spielen und dabei das Publikum fesseln können) und trat mit seinen eigenen Gruppen in zahlreichen Ländern sämtlicher Kontinente auf.

David Friesen wurde in zwei unabhängigen Umfragen als einer der 100 größten Jazz-Bassisten aller Zeiten und einer von 20 der einflussreichsten Jazz-Bassisten in der Geschichte des Jazz genannt. 1997 wurde er in der Kategorie Bester Jazzbassist der American Jazz Awards in Los Angeles nominiert. Friesen wurde bei der ersten Einweihungszeremonie im September 2007 in die Oregon Music Hall of Fame aufgenommen und im Mai 2012 in die Oregon Jazz Society Hall of Fame.
David Friesen hat zwei Partituren für animierte Kurzfilme geschrieben, die beide für den Oscar nominiert wurden. Seine Eigenkomposition „Playground“ belegte beim Internationalen Songwriting Wettbewerb 2014 mit über 18.000 Bewerbern den 2. Platz.

„Bassist David Friesen ist ein Phänomen, ein Künstler, dessen Musikalität, Klang, Timing und Einfallsreichtum nicht kategorisierbar sind.“ - Nat Hentoff

 

Joe Manis (Tenor- & Sopransaxophon)

„...Intensität und Raffinesse gleichermaßen“ - Distrito Jazz.com

Der SteepleChase-Künstler Joe Manis ist bekannt für die Stärke seiner "intensiven, modernisierten Interpretation der glorreichen Rollins-Trane-Tradition" (Willamette Week). Er veröffentlichte 2009 sein Debütalbum Evidence. Manis erhielt 2013 ein Individuelles Künstler-Stipendium der Oregon Arts Commission. Er spielt Altsaxophon beim Alan Jones Sextett, tourte als Duo und Trio mit David Friesen durch Europa und spielt in Friesen's Quartett und Quintett. Er wirkt auch bei George Colligan & Theoretical Planets „Risky Notion“ (Vier Sterne & Bestes Album 2015, DownBeat Magazine), das bei Origin Records erscheinen ist, mit. Manis hat mit Dr. Thomas Mapfumo und den Blacks Unlimited gespielt, einschließlich einer Aufführung in der Zankel Hall der Carnegie Hall, und erscheint auf ihrem Real World Records-Album "Rise Up!". Er spielte beispielsweise auch mit dem George Colligan Quartett, dem Chuck Israel's Jazz Orchestra, der Ken Schaphorst Big Band, dem Oregon Bach Festival Orchestra und der Eugene Symphony.

Manis nahm an Jazz-Meisterkursen im ganzen Land teil. Er erhielt einen Master of Music in Jazz Studies-Performance mit akademischer Auszeichnung vom New England Conservatory und einen Bachelor of Music in Jazz Studies an der University of Oregon. Sein Artikel "Rhythmische Analyse: Jeff 'Tain' Watts - 'Haus von Edward'" wurde in der Märzausgabe 2012 des JAZZed Magazins veröffentlicht. Manis schreibt auch für die Jazzscene der Jazz Society of Oregon. Er ist Gast-Künstler auf David Friesens CD "Structures".

 

Reuben Bradley (Drums)

„Reuben Bradleys Schlagzeugspiel treibt die Musik mit Selbstvertrauen und Präzision voran, während er ein hohes Maß an Kunstfertigkeit beibehäldt.“ - Nick Tipping, All about Jazz

Gebürtig aus Wellington, bereiste Reuben Bradley weite Teile der Welt, indem er neben internationalen Jazzkünstlern Schlagzeug spielte. Auftritte mit Künstlern wie: David Friesen (USA), Taylor Eigsti (USA) oder Matt Penman (USA/ Neuseeland) haben seine Liebe zu neuer Musik und zur Kreativität gefördert.
Die Ausbildung an der Massey University (NZSM) gipfelte in seinem Bachelor of Music (Jazz Performance 1999), was wiederum zum weiteren Studium bei Scott Tinkler (Aus) und Jazz-Schlagzeuger Barry Altschul in NYC führte. Reuben hat drei eigene Alben veröffentlicht: "Resonator" (2011 Jazzalbum des Jahres Neuseeland), "Mantis: Die Musik von Drew Menzies" (Zweitplatziertes Jazzalbum des Jahres 2014) und "Cthulhu Rising" im Jahr 2015 mit Taylor Eigsti und Matt Penman.

Reuben Bradley hat bereits bei allen großen Jazz-Festivals Neuseelands mitgespielt, darunter das Wellington International Jazz Festival, das Queenstown Jazz & Blues Festival, das Nelson Jazz & Blues Festival, das Tauranga Jazz Festival und das Waiheke Island Jazz Festival. Er trat auch bei großen australischen Festivals wie dem Wangaratta und dem Melbourne Women in Jazz Festival auf.

 

 

Pressestimmen:

„David Friesens Kompositionen sind alle hinreißend, reich und zugänglich, jede Melodie schöner als die andere und absolut wunderbares Solo- und Ensemblespiel auf höchstem Niveau.“ - JM/ Jazz Clubscene

„Alles, was das Trio spielt, ist von ausgeprägter Individualität gefärbt. Die harmonische Tiefe, der intensive Rhythmus und die subtile Interaktion, die sie einsetzen, hypnotisieren das Publikum.“ - D. Ramsey/ Downbeat, Jazz Times

„Friesen und seine Gruppe verweben die Fäden jedes Einzelnen in ein fabelhaftes musikalisches Gewebe aus plätschernden und manchmal sinnierend perkussiven Trommel-Grooves, auf deren Grundlage sie eine einzigartige Klangarchitektur schaffen.“ - Raul da Gama, Jazzdagama

„David Friesen, erstaunliche Technik... fesselndes Geschichtenerzählen... Stimmung erkundend... Weite des Geistes... einer jener Musiker, die nie genug von Musik bekommen können.“ - William Minor

 

 

Besetzung: Joe Manis (saxes); David Friesen (hemage-b, p); Reuben Bradley (dr) 

 

 

Mehr Infos unter: http://www.davidfriesen.net/



Tickets im VVK:
Sitzplatz 20,00 € (Ermäßigt 18,00 €)
Stehplatz 14,00 € (Ermäßigt 12,00 €)

Tickets an der Abendkasse: Jeweils zzgl. 2 Euro