Chris Minh Dokys New Nordic Jazz Trio – „Transparency“
Do 20. Dezember 2018 | 20:30
Chris Minh Dokys New Nordic Jazz Trio – „Transparency“

Der internationale Bass-Virtuose Chris Minh Doky fasziniert mit seiner neuen Formation: das Trio New Nordic Jazz erzählt brillant fesselnde nordische Geschichten zum darin Versinken.

 

Berühmt ist Chris Minh Doky schon lange für feinsten Fusion-Jazz und er zählt zu den Top 10 Bassisten der Welt. Nun erzählt er mit seinem Trio New Nordic Jazz brillant fesselnde nordische Geschichten zum darin Versinken.

Die Vorgeschichte ist kurz erzählt. Der dänische Bassist Chris Minh Doky ging mit 18 Jahren nach New York, wurde dort aufgrund seines ganz eigenen speziellen Sounds von Mike Stern entdeckt und wurde bald international bekannt. Er gilt bis heute als einer der ganz Großen an seinem Instrument und auch als Meister der Vielseitigkeit. Doky, der von vielen als Amerikaner bezeichnet wurde und wird, beginnt heute, diesen Irrtum zu korrigieren und kehrt zu seinen dänischen Wurzeln zurück. Er schreibt das Album „New Nordic Jazz“, für das er das gleichnamige Trio mit Pianist Peter Rosendal und Schlagzeuger Jonas Johansen gründet. Das nun vorliegende zweite Album des Trios nennt er „Transparency“.

Während das erste New Nordic Jazz-Werk versuchte, die Natur des Nordens darzustellen (Lyset = Licht, Blæst=Wind, Havet=das Meer usw.), versucht das zweite NNJ-Album, ein weiteres charakteristisches nordisches Merkmal nachzuzeichnen: die Lebensweise, das Erleben und den Ausdruck des nordischen Gemeinschaftsgefühls. „Ich versuche, es aus der Perspektive einer Familie zu beschreiben. Nicht unbedingt meiner eigenen, aber natürlich ist sie auch davon inspiriert.“

 

Chris Minh Doky (Bassist, Komponist, Orchesterleiter, Autor)

Chris Minh Doky wurde in Kopenhagen geboren und wuchs dort auf, wo er wusste, dass er den medizinischen Fußstapfen seines Vaters folgen sollte. Trotz seiner lupenreinen Ambition zog die Musik mehr an ihm. Zuerst das klassische Klavier und später das Schlagzeug in Tivoligarden. Als Teenager entdeckte er den Bass. Kurz darauf die Musik von Miles Davis. Beides zusammen führte dazu, dass sich der Teenager dem Jazz förmlich ergeben musste.

Als Gymnasiast und fest angestellter Bassist im Kopenhagener Jazzclub La Fontaine machte sich der junge Bassist bereit, nach New York zu ziehen, nur um näher an der Musik zu sein, die er liebte. Ohne Plan, ohne Ziel und ohne Geld, ließ sich der 18-Jährige im Big Apple nieder. Das Geld und die Mahlzeiten waren bescheiden, aber da war die Liebe zur Musik, der Stadt und der Freunde. Doky spielte in kleinen Clubs, Straßen und Gassen. Ohne es zu wissen, verbreitete sich die Flüsterpropaganda über den jungen autodidaktischen Bassisten. Im Alter von 21 Jahren wurde er dann von Mike Stern entdeckt, der ihn unter seine Fittiche nahm. Anschließend luden mehrere von Chris Minh Dokys Helden den jungen Bassisten ein. Nach einigen Jahren als Bassist bei den großen Legenden innerhalb und außerhalb des Jazz folgten eigene Plattenverträge, Sponsorenverträge und Orchester.

Chris Minh Doky ist heute ein aktiver Solist in der internationalen Jazzszene, wo er durch seinen Sound auch in der klassischen Welt und in der Pop-Welt regelmäßig zum Gastsolisten wird. Dieses unmittelbare Paradox beschreibt sich selbst mit seiner Herangehensweise an jede Musik. Ob es sich um klassische Kompositionsmusik, Jazz oder Funk handelt, im Kern enthält seine Musik immer den Jazz-Spirit. 2010 wurde er für seine Arbeit zum Ritter von Dannebrog ernannt.
Ob mit dem New Nordic Jazz Trio, der Elektroband The Electric Nomads oder als Solist mit Symphonieorchestern, Chören oder Ballettkompanien, gibt es immer Wege für Chris Minh Doky, mit Bass als Soloinstrument, sein Herz, seine Seele und seine Geschichte auszudrücken.
Chris Minh Doky trägt zu mehr als 400 Alben bei, wovon 15 in seinem eigenen Namen sind. Zuletzt mit dem Album "Transparency" mit dem Trio New Nordic Jazz.

 

Peter Rosendal (Pianist, Komponist und Orchesterleiter)

Peter Rosendal wurde in Silkeborg geboren und wuchs dort auch auf. Im Jahr 2001 absolvierte er aus Vestjysk Konservatorium und 2006 das Konservatorium in Kopenhagen. Mit seinem offensichtlichen Talent
und seiner einzigartigen und auch äußert humorvollen Herangehensweise an das Klavier, hat Peter Rosendal eine wohlverdiente Karriere hinter sich. Ihm wurden mehrere Preise verliehen. Unter anderem der Preis "Danish Jazz Release des Jahres" bei Danisch Music Awards, "Der Preis des Komponisten" bei DJBFA und das Musikstipendium Léonie Sonnings. Die Musik Peter Rosendals wird oft als unkonventionell, melodisch und als etwas, das sowohl im Kopf als auch im Herzen mit direkter Klarheit auffällt beschrieben. Viele nennen ihn den Quentin Tarantino des Jazzs. Er ist einer der einzigartigsten und persönlichsten Pianisten, die wir haben. Peter Rosendal hat 11 Soloalben veröffentlicht, die große Anerkennung gefunden haben. Spätestens Ole Man's Kitchen – Love for Snails.

 

Jonas Johansen (Schlagzeuger, Komponist und Orchesterleiter)

Jonas Johansen liebt Musik und Rhythmen aus aller Welt. Ob aus Nord / Mittel / Südamerika, Spanien, Indien, Afrika, Türkei, Balkan, der Norden und insbesondere Dänemark. Jonas Johansen ist wahrscheinlich der begehrteste dänische Schlagzeuger seit Alex Riel, was seine Liste von Orchestern und Solisten, mit denen er gespielt hat, bezeugt. Viele haben ihn als reguläres Mitglied der DR Big Band (1990-1999), des NHØP-Trios (1996-2005) und hinter Stars wie Eliane Elias, John Scofield, Joe Henderson, Egberto Gismonti, McCoy Tyner und anderen gesehen und gehört. Jonas Johansen ist auch sehr aktiv mit seinen Orchestern: Move und CharmCatcher sowie das Blanco y Negro Orchester, Tin Pan Aliens mit Steve Swallow. Jonas Johansen hat zu mehr als 175 Alben beigetragen, wovon 13 unter seinem eigenen Namen sind.

 

   

   

Pressestimmen:

"a true storyteller on his bass" - Politiken (Denmark).

"A powerful bassist... superb technique." - Jazz Times (US)

"stunning virtuosity… with his big and beautiful tone" - Berlingske (DK)

"the finest melody maker" - Berlingske (DK)

"a commanding presence..." - The New York Times (US)

 

   

Besetzung: Peter Rosendal (p); Chris Minh Doky (b); Jonas Johansen (dr)

 

 

Mehr Infos unter: https://www.doky.com/



Tickets im VVK:
Sitzplatz 24,00 € (Ermäßigt 22,00 €)
Stehplatz 14,00 € (Ermäßigt 12,00 €)

Tickets an der Abendkasse: Jeweils zzgl. 2 Euro