House of Waters
Mi 27. Februar 2019 | 20:30
House of Waters

Hackbrett aus Brooklyn? Dieses Trio gehört mit seinem afrikanisch/ indisch/ südamerikanischen Indie-Rock-Jazz zu den angesagtesten Bands im jungen Jazz: Max ZT am Hackbrett, Moto Fukushima am sechssaitigen Bass und Ignacio Rivas-Bixio an den Percussions.

Die Musik von House of Waters ist komplex und trotzdem leicht zugänglich. "In der heutigen Welt gibt es keine musikalischen Grenzen", sagt Max ZT über das Trio, dessen aktuelles Album „House of Waters“ beim Label GroundUP des Snarky Puppy Gründers und Bassisten Michael League erschienen ist. Im Februar 2019 folgt nun ein weiteres Album bei GroundUP.

 

"Unsere Musik ist ein stetiger Schmelztiegel, was sehr zutreffend für unsere Zeit ist", sagt Max. "Es ist wie die letzte D'Angelo Platte oder Kendrick's 'Butterfly'... du weißt, das war nicht nur Rap oder Hip-Hop oder Jazz oder Soul, aber es hatte all das. Es ist eine amorphe Sache. So wird die Zukunft sein." Moto stimmt zu: "Wir sagen immer nur: was wir machen ist 'gute Musik'. Wenn ich jemandem unsere Musik erklären muss, der noch nie von uns gehört hat, dann sage ich: 'Bitte komm zu unserer Show!"

Die Musik von House of Waters ist eine musikalische Erkundung, die die Zuhörer dazu einlädt, sich für neue Klänge zu öffnen. Einer dieser Klänge ist Max Instrument, das Hackbrett, ein Percussion-/ Saiteninstrument, das jahrelanges Üben erfordert und dutzende von Kulturen rund um den Globus umfasst. Meist mit traditioneller amerikanischer und irischer Volksmusik verbunden, hat Max das Instrument in völlig neue Richtungen geführt. "Ich spiele es seit meinem siebten Lebensjahr", sagt Max. "Meine Eltern haben mich daran erinnert, dass ich mich mit 2 Jahren das erste Mal in das Instrument verliebte: Ich sah, wie es bei einer Ausstellungseröffnung gespielt wurde, lief darauf zu, setzte mich und hörte einfach stundenlang zu."

Moto hatte eine ähnliche Erfahrung mit dem 6-saitigen Bass, der seitdem sein Leben definiert. Sein Studium der westlichen klassischen Musik, der traditionellen japanischen Musik und der afrikanisch inspirierten musikalischen Sensibilität Südamerikas, gepaart mit seiner unbestreitbaren Virtuosität, fügt dem Gesamtklang der Gruppe ein atemberaubendes Element hinzu.

Max studierte mit traditionellen Musikern im Senegal und lernt weiterhin von Pandit Shivkumar Sharma, Indiens Meister des Santoor (einem Vorfahren des Hackbretts). "Diese Erfahrung", sagt Max, "eröffnete mir eine ganz eigenen Welt an Traditionen und philosophischem Denken."

 

Die Zusammenarbeit im Trio hat jedem Künstler die Möglichkeit gegeben, seine gewählten Instrumente zu erweitern und Risiken einzugehen, um sowohl die Musik als auch sich selbst weiter zu bringen. Dabei kann das Publikum nicht anders, als von dem enormen Ausmaß ihres Sounds begeistert zu sein – und das vor allem live!

Mit musikalischen und kulturellen Einflüssen, die sich von Indien und dem Senegal über Irland und New York erstrecken, haben House of Waters, wie ein Kritiker bemerkte, "die originellste Band der Welt".

 

 

Besetzung: Max ZT (hammered); Moto Fukushima (b), Ignacio Rivas-Bixio (perc)

 

Mehr Infos unter: https://www.houseofwaters.com/



Tickets im VVK:
Sitzplatz 22,00 € (Ermäßigt 20,00 €)
Stehplatz 16,00 € (Ermäßigt 14,00 €)

Tickets an der Abendkasse: Jeweils zzgl. 2 Euro