JAZZOPEN 2022: Richard Bona & Alfredo Rodriguez
Fr 15. Juli 2022 | 22:00
JAZZOPEN 2022: Richard Bona & Alfredo Rodriguez

Gigs, die eigentlich sonst nur einem größeren Publikum vorbehalten sind, haben das BIX weit über die Grenzen Stuttgarts hinaus bekannt gemacht. Das gilt gerade für Künstlerinnen und Künstler, die dort während den jazzopen performen. Und das gilt besonders für den Auftritt des Jazzbassisten Richard Bona, der am Freitag, 15. Juli, gemeinsam mit dem kubanischen Jazzpianisten Alfredo Rodriguez zu sehen und zu hören ist. Zusammengebracht hat die beiden Freunde einst ihr Mentor Quincy Jones. Der Kameruner Bona spielte schon mit Chick Corea, Joe Zawinul und Pat Metheny zusammen und hat sich längst als Solokünstler einen Namen gemacht. In seiner Musik vereinen sich die verschiedenen Kulturen. Mit Alfredo Rodriguez hat er bereits 2016 auf dessen Album Tocororo zusammengearbeitet. Jetzt gehen sie gemeinsam auf Tour. Auch darüber hinaus darf man sich im BIX auf große Künstlerinnen und Künstler freuen. 



Quincy Jones war es, der Richard Bona und Alfredo Rodriguez als Mentor zusammenbrachte. Nach jahrelanger Freundschaft arbeiteten die beiden Ausnahmestars zum ersten mal an Rodriguez Album “Tocororo” zusammen. Kein anderer als die Legende selbst, Quincy Jones, produzierte diese Platte. Auf dem Album sind Bona und Rodriguez in zwei Titeln zu bestaunen. Raìces(Wurzeln) und Ay, Mama Ines. Beide Songs zeigen wie der unterschiedliche musikalische Hintergrund der beiden Stars zu einer Fusion von musikalischer Genialität führen kann.



Der aus einer kleinen Stadt in Kamerun stammende Richard Bona war schon in jungen Jahren von dem großen amerikanischen Bassisten Jaco Pastorius fasziniert. Pastorius inspirierte ihn dazu, das Instrument zu erlernen, und Jahre später wurde Bona schließlich zu einem der meist beachteten Bassisten der Welt. Nachdem er 2002 seinen ersten GRAMMY gewonnen hatte, wurde sein viertes Studioalbum Tiki bei den 49. GRAMMY Awards in der Kategorie “Best Contemporary World Music Album” nominiert. GRAMMY Awards nominiert. Er hat seine über 30-jährige Karriere der Förderung von Frieden, Glück und Einheit durch seine Musik gewidmet und erfüllt derzeit seine Mission, jedes Land der Welt zu bereisen.



Nachdem er 2006 auf dem Montreux Jazz Festival Quincy Jones kennengelernt hatte, verließ Alfredo Kuba und seine Familie, um in die Vereinigten Staaten auszuwandern und seinen Traum zu verfolgen. Alfredo wurde an den streng-klassischen Konservatorien von Havanna ausgebildet. Seine fesselnde Kunst ist ebenso von Bach und Strawinsky geprägt wie von seinen afrokubanischen und Jazz-Wurzeln. In den letzten zehn Jahren entwickelte sich Alfredo von einem jungen kubanischen Künstler zu einem weltweit anerkannten GRAMMY-Nominierten. Das Duo ist gemeinsam in der mit einem GRAMMY ausgezeichneten Netflix Dokumentarfilm QUINCY zu sehen.



Foto: © Adam Hart



Website: https://www.richard-bona.com | http://www.alfredomusic.com 

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