Jin Jim
Fr 23. September 2022 | 20:30
Jin Jim

Jin Jim gehören zu den „absoluten Senkrechtstarter Bands in der deutschen Jazzszene“ (NDR). Zu Recht, wenn man sich ihre noch kurze Band-Geschichte anschaut, die in ihrem ACT-Debüt „Weiße Schatten“ kulminiert. 

2013 gründeten der aus Peru stammende Flötist Daniel Manrique-Smith, der Bassist Ben Tai Trawinski, der Gitarrist Johann May und der Schlagzeuger Nico Stallmann Jin Jim. Noch im selben Jahr wurden sie als Voting-Sieger ins Finale des JazzTube-Festivals Bonn gewählt, im Jahr darauf gewann das Quartett gar -gegen fast 200 Mitbewerber- den „Future Sounds“-Wettbewerb der Leverkusener Jazztage. 2015 veröffentlichten sie ihr erstes Album „Die Ankunft“. Und was für eine. 2018 dann der "Ritterschlag", als ihr zweites Album "Weiße Schatten", gefolgt von tollen Rezensionen, beim renommierten Münchener Label ACT erschien. 



Der stürmische Erfolg, den die Band erfährt, basiert auf der Innovation, die ihnen mit ihrer Musik gelingt: Mit bisher unbekannter Wucht verschmelzen hier Latin, Jazz und Rock. „Rhythmisch hochkomplex, dafür harmonisch zugänglich, mit Einflüssen von Flamenco über indische Musik bis zum Pop“, beschreibt Bassist Ben Tai Trawinski ihre Generallinie. 



Im Jazz ist die Flöte ein seltenes Instrument, das meist nur kurz als zusätzliche Klangfarbe eingesetzt wird. Bei Jin Jim spielt sie nun die solistische Hauptrolle. Daniel Manrique-Smith, der in Frankfurt und an der Kölner Musikhochschule studierte, bevor er mit Stars wie Dee Dee Bridgewater, Samuel Rohrer oder Lalo Schifrin auftrat, spielt diese so virtuos und vielseitig wie kaum ein anderer. Auf „Weiße Schatten“ mischt er die ganze Palette der Ausdrucksmöglichkeiten an: Vom strahlend klassischen Klang über die immer leicht aspirierte, helle Färbung der lateinamerikanischen Musik und Beatbox bis zu wilden Jazz-Soli. Wenn Manrique-Smith in sein Instrument hineinsummt, -pustet und -singt, darf man schon einmal an Ian Anderson von Jethro Tull denken. 



Ohnehin lassen die schweren Drum Beats und Wirbel von Stallmann und Mays verzerrten, mitunter fast in Metal-Sound übergehenden Gitarrenpassagen, sowie der hymnische Grundton (bei „Dreaming“ noch vom entsprechenden Gesang verstärkt) auch den alten Artrock wieder auferstehen. 

So entsteht neue Musik ganz im Jazz-Spirit, die doch direkt in den Bauch und in die Beine geht. Jin Jim wird seinen Weg weitergehen. Und welch einen.



Pressestimmen

„Jin Jim hat einen “ausgeprägten Charakter, der einige der bombastischen, fusions-inspirierenden Momente, mit seinen introspektiven Tendenzen in Einklang bringt, und so eine Vision der Band hervorbringt, die zusammenhängender ist als die Spanne von Hawkind bis Herbie Mann.” Downbeat US



"Sie verschmelzen Latin, Jazz und Rockmiteinander und untermauern ihreKompositionen mit komplexen Rhythmus-Linien, das Gesamtergebnis klingt malverträumt, mal wild, dann wieder rockigtreibend und in seiner Melodik wie aus einemGuss." Jazzpodium DE

Besetzung: Daniel Manrique Smith (fl); Nico Stallmann (dr); Johann May (git); Ben Tai Trawinski (kb) 



Website: https://jinjim.com 











Tickets im VVK:
Einzelplatz Barhocker 18,00 €
Stehplatz 14,00 € (Ermäßigt 12,00 €)
Sitzplatz 22,00 € (Ermäßigt 20,00 €)

Tickets an der Abendkasse: Jeweils zzgl. 2 Euro