CD-Präsentation: Electricdilly
Vom Kinderlied bis zur Schreibhemmung, vom Aufbruch zu neuen Horizonten bis zur
romantischen Liebeserklärung spiegelt sich das ganze Leben in ihren Songs - und
das gilt auch musikalisch. „Alexa Rodrian nutzt ihre Stimme als das, was sie ist: ein
vielseitiges Instrument, das ihr die Welt der Musik zu Füßen legt" schrieb Mario
Kunzendorf über ihren Auftritt beim Regensburger Jazzfest.
Die Singer/Songwriterin ist von der Seele her ein Jazzmensch, aber was ist schon
Jazz? Ausgerechnet in New York lernte Alexa Rodrian von Lehrern wie Sheila
Jordan, Buster Williams und Reggie Workman, dass die Grundlagen der Musik nicht
in Genre-Schubladen zu finden sind. Sieben Jahre lang gehörte Alexa Rodrian zur
lebendigen Szene in der Hauptstadt des Jazz, trat in der Knitting Factory auf, dem
Siné Cafe, der CB's Gallery etc. und fand ihre eigene Stimme - im Duo mit dem
Bassisten Sven Faller (u.a. Trio ELF) und nicht zuletzt gemeinsam mit dem
Universalmusiker & Produzenten Fischer (Blue Man Group, Tim Neuhaus,
Boundzound, Konstantin Wecker, Max Prosa, Katja Riemann u.a.).
2004, dem Ruf ihrer familiären Wurzeln folgend, zieht Alexa Rodrian nach Berlin und
gründet kurz darauf die erfolgreiche Konzertreihe Shared Night, im Jazzclub B-Flat.
Hier liegt auch das Fundament ihres aktuellen Trios, featuring Fischer und
Koffertrommler Marco Bruckdorfer.
Bundesweit begeistert Alexa Rodrian u.a. im Münchener Lustspielhaus, in Jazzclubs
(Unterfahrt, BIX), so wie auf Festivals (European Jazztivals Schloss Elmau,
Regensburg Jazzfest).
Alexa Rodrian ist eine vielseitige Sängerin, die vom brillanten Scatgesang bis zum
warm umarmenden Wispern stets den richtigen Ton trifft. Auch als Songwriterin
findet sie oft überraschende, immer stilsichere Wege. Schon der Opener „No Use"
des Albums „All done and dusted" öffnet das Panorama: wenn Alexa Rodrian
(inspiriert von einem Kriegsbild Francisco de Goyas) ungeschminkt die Erniedrigung
einer Frau beschreibt, erinnert sie nicht von ungefähr an die Billie Holiday von
'Strange Fruit'.
Man kann „All done and dusted" als ein Mosaik beschreiben, in dem sich
handverlesene Elemente zu einem kunstvollen Gesamtbild fügen.
Produziert wurde das Album von Fischer und Tom Peschel, der auch auf der Tour
2012 am Bass zu hören sein wird.
Die aktuelle EP Electricdilly" (www.electricdilly.com) stellt neben ein paar neuen
Songs auch eine neue Sound Ästhetik vor.
Koffertrommler Marco Bruckdorfer ist als Drummer, Percussionist und Produzent mit
im Boot und bringt neben seinen Kofferklängen auch elektronische Elemente mit ins
Spiel, die Alexa´s wunderbare Geschichten und ihre außergewöhnliche Stimme in
einem neuen Licht erscheinen lassen.
Electricdilly ist ein spannendes, frisches Follow Up der letzten CD
All done and dusted.
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Besetzung:
Alexa Rodrian (voc); Jens Fischer (guit); Tom Peschel (b); Marco Bruckdorfer (Koffer-drums)
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P R E S S E S T I M M E N
- CD des Jahres (cd-kritik.de)
- Highlight des Jahres (Indigo Notes)
- Audiophile CD des Monats (Stereoplay)
- CD Tip (Recklinghausener Zeitung, Feuilleton)
Jazzthing, 10-11.2008 Story zur CD „All done and dusted" (Ralf Dombrowski)
„.Alexa Rodrian hat etwas, dieses raue Flair des gekonnt Brüchigen, das die überwiegend eigenen
Songs zu Geschichten werden lässt. Das Ganze in sprödem, markantem Sound mit einem Hauch von
Marc Ribot, von After Hours und Jazz. Erstaunlich ist der Flow der Musik. All done and dusted wirkt
wie aus einem Guss, einer dieser seltenen Fälle, in denen Persönlichkeit und künstlerischer Ausdruck
sich entsprechen. Ein wohltuendes Song-Album also, jenseits des Allerlei."
Jazzthetik 10.2008, Story (Rolf Thomas)
„Unter dem Begriff Jazzsängerin werden heute so viele zirpende und hauchende Mikrofonhalterinnen
subsummiert, dass der Unterschied geradezu greifbar scheint, wenn eine echte daherkommt.
Alexa Rodrian ist so eine, die den Jazz aufgesogen hat, und mit ihrer neuen CD „All done and dusted"
liefert sie den hörbaren Beweis."
www. cd-kritik.de (Michael Frost) CD des Jahres – Deutschland (2008)
All done and dusted ist ein Album so vielseitig wie seien Künstlerin. Alexa Rodrian kommt aus dem
Jazz, doch Ihre neue CD ist so viel mehr. Gemeinsam mit ihrem festen Ensemble (Jens Fischer
Rodrian, Tom Peschel und Tim Neuhaus) lässt sie ihre Musik im Grenzbereich zwischen Jazz,
Electronica, Triphop, Blues und Soulpop entstehen - egal, welchem Genre man sie schließlich
zuordnen möchte, für jedes ist sie eine innovative Bereicherung.
Schöne Töne (Mathias Bäumel, Jazzclub Neue Tonne Dresden)
„Damit hat sie sich entlarvt. Entlarvt als Musikantin mit wirklich eigenem Kopf. Mit dieser Version von
„Eleanor Rigby", einer atemberaubend heutigen Sicht auf ein historisches Kammerpopmusikstück der
Beatles, macht Alexa Rodrian Furore. Doch nicht nur Eleanor Rigby überzeugt – sämtliche Songs sind
intelligent und unterhaltsam zugleich. Mit All done and dusted ist Ihr ein großer Wurf gelungen."
Indigo Notes
Da sitze ich nun fasziniert vor dem Lautsprechern und höre dieser Stimme zu. Hinter jeder Ecke
lauert eine Überraschung, und über der ungewöhnlich instrumentierten Musik liegt die phantastische
Stimme Alexa Rodrians. Das erinnert mal an die Emotionalität einer Billie Holiday, mal an Marc Ribots
Gitarren Attacken, aber auch an die Verschrobenheit einer Tom Waitsschen Ballade.
Für mich ganz klar ein Highlight des Jahres.
www.sound & image.de
Mit Ihrer Stimme gelingt es Ihr mühelos, in verschiedene Welten einzutauchen und dort sofort
heimisch zu sein.
Ähnlich einer Erika Stucky, beschränkt sich Rodrian aber nicht nur auf die geschmeidigen Klänge.
Mißtöne, Schräges und Bizarres gehören genau so zum Repertoir und macht es zu einem kunstvollen
Gesamtbild.
Konzertkritik im Schlachthof (Stefan Rimek)
„Trotz der Vielfalt des Quartetts sind die Nummern von einer unverwechselbaren Eigenständigkeit
geprägt. Auch die Soli bargen den Reiz des Außergewöhnlichen...alles erfrischend unkonventionell
arrangiert."
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Mehr Infos unter:
http://www.alexarodrian.de/