Seit seinem Durchbruch in den frühen 1970-er Jahren als Gründungsmitglied des Mahavishnu Orchestra und als Drummer/ Leader, dessen Aufnahmen (wie bspw. Spectrum) und kraftvolles, komplexes Spiel einen erheblichen Einfluß auf die Entwicklung der Jazz- und der Fusion-Jazz-Szene hatten, so ist Billy Cobham stets der unermüdliche, musikalische Entdecker und Forscher geblieben.
Seine Biografie verdeutlicht seinen internationalen Werdegang: In Panama geboren und New York aufgewachsen, in der Schweiz für mehr als 25 Jahre lebend, so konnte Cobham nicht nur als Master-Drummer und Percussionist, sondern auch als Komponist, Producer, Musik-Erzieher Grenzen überschreiten und in seinem eigenen, kreativen Ausdruck die weltweit gesammelten Erfahrungen verarbeiten.
Cobham, der einen wundervollen Weg gefunden hat, Jazz, Rock und Funk miteinander zu verbinden, spielte bereits mit den Brecker Brothers (v.a. in den 1970-ern), zusammen mit dem Gitarristen John Abercrombie, bevor er mit Miles Davis tourte und Alben aufnahm. Zahlreiche weitere Kollaborationen mit Musikern wie John McLaughlin, George Duke, The Greatful Dead, Jeff Berlin, Dominic Miller, Chaka Khan u.v.m. machen Cobham bereits zu Lebzeiten zu einem der bekanntesten, einflussreichsten Drummern der Jazz- und Jazz-Fusion-Geschichte.
Billy Cobham's aktuelle Alben Fruit from the Loom und Palindrome sind folglich weitreichende Vertreter seiner Wurzeln und seiner Reisen. Auf Fruit from the Loom nimmt er zwei seiner bekanntesten Kompositionen aus den 70-er Jahren wieder auf, indem er Violine und Steel Pan als neue Instrumente in seinen Songs integriert. Ich fand es immer schwer, mich auf eine musikalische Richtung festzulegen… so Cobham …und so habe ich begonnen, meine Ideen und Gedanken durch ein musikalisches Kaleidoskop zu betrachten, Latin, Rock und Jazz mit einbezogen. Die neue Version von 'Spectrum' macht genau das begreifbar. Auf Fruit from the Loom lädt Cobham zudem ein Streich-Quartett und ein Percussion Ensemble dazu sowie Freunde aus Nigeria, die ihn beim Thoughts from Okuta begleiten.
Erfahrungen von seinen Reisen durch Brasilien werden im Song Eggshells Still on my Head und Florianapolis verarbeitet, wohingegen die Bocas del Toro Inselns und die Ostküste Panamas, welche Cobham als Stelle beschreibt, bei der er absolut entspannen kann, den Song „Sweet Bocas" inspiriert haben. Das Album ist zudem Cobham’s Eltern, William und Ivy, gewidmet und beinhaltet Features von langjährigen, musikalischen Weggefährten wie Brian Auger, Victor Bailey und Stefan Rademacher, Ernie Watts, Dean Brown und Jean-Marie Ecay – und auch Junior Gill, der die Steel Drums übernimmt.
An diesem Abend bekommen wir nun eine großartige Melange alter und neuer Songs, Interpretationen bekannter Klassiker und eigene, versierte Arrangements des internationalen Drummer-Stars Billy Cobham zu hören, der von drei großartigen Musiker-Freunden begleitet wird.
Line up:
Billy Cobham - drums
Jean-Marie Ecay - guitar
Christophe Cravero - keyboards/violin
Michael Mondesir - bass
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Mehr Infos unter:
http://www.billycobham.com/