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Tel.: 0711.1635 321
Tickets ab 38 Euro
Vielleicht liefert die Tatsache, dass RAUL MIDÓN schon in frühester Kindheit erblindete,
eine schlüssige Erklärung. Eine Auflösung für das musikalisches Rätsel, das der hoch
gelobte Singer/Songwriter seit Beginn seiner Solo-Karriere in 2005 mit jedem neuen
Album, mit jeder neuen Konzertreise aufgibt: Wie kann ein Mensch nur so viel Gefühl und
Ausdruck in seine Musik legen? Doch das haben sich auch Musikkenner gefragt, als sie
einst mit den Klängen von Stevie Wonder und Ray Charles in Berührung kamen. Man
konnte die außergewöhnliche Phrasierungskunst dieser ebenfalls blinden Musik-Genies
nicht an einzelnen Tönen oder Harmonien fest machen. Es war und ist vielmehr: die
Musik als Ganzes. Sie berührt einen im tiefsten Inneren.
Das gilt auch für RAUL MIDÓN. Deshalb war es wohl auch einem der größten
Produzenten der Musikgeschichte vorbehalten, diesen unglaublich ausdrucksstarken
Sänger und fantastischen Gitarristen den Weg zur Weltkarriere zu ebnen: Arif Mardin. Für
den 2006 verstorbenen Hitproduzenten (u.a. Norah Jones, Aretha Franklin) war dieser
Plattenvertragsabschluss die letzte Großtat in seiner legendären Karriere. Man darf es als
Vermächtnis betrachten. Auch weil Arif Mardins Sohn Joe kunstvoll die Produktion 2005
erschienenen RAUL MIDÓNs Albums „State Of Mind" übernahm (mit Stevie Wonder und
Jason Mraz als Gaststars). 2007 folgten „A World Within A World", 2009 das bei Universal
erschienene „Synthesis", bei dem ihn Virtuosen wie Drummer Vinnie Colaiuta (Frank
Zappa, Chick Corea), Gitarrist Dean Parks (Steely Dan) und Bassist und Produzent Larry
Klein (Joni Mitchell, Herbie Hancock, Till Brönner) begleiteten. Wer sich die drei Alben
durchhört, stößt auf zahlreiche grandiose Songs aus dem Grenzbereich zwischen Soul,
Blues, Pop und Jazz. Auf Titel, die sich trotz oder vielleicht wegen ihrer luftigen
Arrangements sofort in den Gehörgängen einnisten um wohlige Emotionen auszulösen.
Man hört dieser leidenschaftlichen, etwas rauen Stimme zu, ist begeistert – und
gleichzeitig von der virtuosen, rhythmisch unglaublichen Akustik-Gitarrenbegleitung
fasziniert. So klingt nur einer: RAUL MIDÓN.
Diese Unverwechselbarkeit zeichnet seine Musik von Anbeginn an aus. Auch wenn ihn
Musikkritiker immer wieder mit Stevie Wonder, Seal oder Keziah Jones vergleichen –
gerecht wird man ihm damit keineswegs. Und schon gar nicht, wenn man ihn stilistisch in
einem bestimmten Genre verorten möchte. Denn Midón verbindet kreativ und trotzdem
schlüssig Zutaten aus höchst unterschiedlichen Richtungen: die Gitarrenkunst lässt an
Flamenco und Jazz denken, die Vocals erinnern mal an Old-School-Soul, dann wieder an
HipHop, und harmonisch bedient sich der Ausnahmekünstler bei Blues, Jazz, Folk und
Pop. Ein musikalischer Schmelztiegel, für den es keine vorgefertigte Stilschublade gibt.
Sein Weg abseits ausgetretener Mainstream-Pfade zeichnete sich schon früh ab:
Bereits mit vier Jahren begann RAUL MIDÓN mit Schlagzeugspielen, später
konzentrierte er sich auf Gitarre. Mit seiner dynamisch synkopierten Spielweise konnte
sich Raúl Midón einen ureigenen Sound am Instrument aneignen. Das theoretische
Wissen holte sich der Vollblutmusiker schließlich an der University of Miami. Die Florida-
Metropole erwies sich für den musikalischen Nonkonformisten überdies als
Karrieresprungbrett. Denn schon bald avancierte Midón nach erfolgreichem Uni-Abschluss
zu einem der gefragtesten Backgroundsänger der amerikanischen Latin-Szene. Zu seinen
Auftraggebern gehörte die Crème de la Crème: Shakira, Julio Iglesias, Jose Feliciano und
Alejandro Sanz. So ertragreich diese Tätigkeit auch war – letztlich konnte sie RAUL
MIDÓN nicht zufrieden stellen. „Ich wollte meine eigene Musik machen – und nicht das,
was andere von mir verlangen", kommentiert er seinen künstlerischen Befreiungsschlag
den der Umzug nach New York im Jahr 2002 bedeutete.
Im „Big Apple" war es der legendäre Filmregisseur Spike Lee, der dem
außergewöhnlichen Sänger und Gitarristen die Möglichkeit gab, bei einem Festival mit zu
wirken. RAUL MIDÓN sang, spielte und überzeugte auf der ganzen Linie. Der Rest: ein
außergewöhnliches Kapitel jüngerer Musikgeschichte. Überschrift: gehe konsequent
deinen Weg. Daran hat sich RAUL MIDÓN in den letzten Jahren kompromisslos
gehalten. Auftritte bei den größten TV-Sendungen (u.a. „Letterman Late Night Show"),
bei den größten Festivals (u.a. Montreux, Montréal und North Sea Festival), mit Stars wie
Richard Bona, jüngst beim „A Concert For Japanese Tsunami Relief" und eine stetig
wachsende Fangemeinde bestätigen ihn.
Rauls volle Magie entfaltet der mittlerweile in Maryland lebende Musiker live auf der
Bühne. Nur er. Seine Stimme, seine Gitarre, sein Charisma. Dies zu erleben, gehört zu
den momentan eindrucksvollsten Bühnen-Erfahrungen im internationalen Live-Business.
Im März 2012 können sich seine deutschen Fans auf der anstehenden Konzertreise dann
erneut davon überzeugen.
Mehr Infos unter:
www.raulmidon.com